Mission Possible, so das Motto der diesjährigen Wirtschaftsnacht Rheinland, bei der Süße Zitronen den Sonderpreis „Inklusion &Diversität“ gewann. Neben den Preisträgern in den Kategorien  „Tech“, „Gründung“ und „Nachhaltigkeit“, standen die Kolleginnen Martina und Steffi für Süße Zitronen auf der Bühne und nahmen den Preis und die Laudatio von Verlegerin Isabella Neven Dumont entgegen.

Im Saal und auf der Bühne Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Eine einmalige Gelegenheit, die Arbeit von Süße Zitronen einem großen und finanziell potentem Publikum vorzustellen.

Beim anschließenden „Get together“ fanden Gespräche mit Interessierten und z.T. auch Eltern von Kindern mit Behinderung statt und es gab die Gelegenheit, dem neuen OB der Stadt Köln, Thorsten Burmester die Hand zu schütteln.

Anbei das Interview des Stadtanzeigers, was im Nachgang mit Alex geführt und am Freitag, 7. November 2025 im Kölner Stadtanzeiger veröffentlicht wurde:

„Ich habe noch die Debatte im Ohr, dass wir uns den Sozialstaat nicht mehr leisten können. Vor diesem Hintergrund war es sehr angenehm, bei der Wirtschaftsnacht Menschen kennenzulernen, die sagen: Wir wollen uns das sehr wohl leisten. Nach der Preisvergabe sind sogar einige auf uns zugekommen, die selbst Eltern von behinderten Kindern sind, in der Arbeitswelt aber ein soziales Budget vergeben können und sich nun mit dem Gedanken tragen, uns damit zu unterstützen. Dass die Gäste einer solchen Wirtschaftsnacht nicht nur am Höher-schneller-weiter und der Leistungsoptimierung interessiert sind, hat uns sehr gutgetan. Und am Ende sollte das allen guttun. Denn nicht immer geht es ums Geldverdienen. Sondern ums Zusammenleben, darum, gemeinsam Spaß zu haben.

Wir kümmern uns um das Wohlergehen von Eltern von Kindern mit Behinderung. Ein zentrales Anliegen ist tatsächlich, überhaupt auf das Thema aufmerksam zu machen. Denn obwohl etwa fünf Prozent aller Kinder mit Behinderungen leben, begegnen uns diese Familien im öffentlichen Raum oder den Büros selten. Einfach weil sie aus Scham oder tatsächlich mangelnder Gelegenheit zu Hause bleiben, weil sie nicht offen darüber reden, weil sie nicht auffallen wollen. Bei uns sollen sie erleben, dass Vielfalt normal ist. Da gibt es nicht einen bunten Hund, wir sind alles bunte Hunde. Dieser Preis schenkt uns ein bisschen Bühne für ein Thema, das sonst am Rand steht. Das ist sehr wertvoll für uns.“